Viele Lehrkräfte funktionieren über lange Zeit zuverlässig, engagiert und verantwortungsbewusst, während innere Erschöpfung, Daueranspannung und unterschwelliger Druck kaum Raum bekommen, weil der Schulalltag wenig Pausen und noch weniger echte Regenerationsfenster kennt. Stress wird normalisiert, Überlastung relativiert, Warnsignale werden übergangen, bis körperliche oder psychische Symptome deutlich werden. Dieses Seminar vermittelt verständlich und fundiert, wie Stress im Nervensystem wirkt, warum reine Pausen nicht automatisch Regulation bedeuten und wie Selbststeuerung unter realistischen Bedingungen im Schulalltag möglich bleibt. Es geht nicht um Durchhalteparolen, sondern um neurobiologisch fundierte Selbstführung, die Stabilität schafft, bevor Erschöpfung chronisch wird. Lehrkräfte gewinnen ein klareres Verständnis für ihre eigenen Belastungsmuster, stärken ihre Regulationskompetenz und entwickeln konkrete Strategien, um auch unter Zeitdruck handlungsfähig und innerlich stabil zu bleiben.